Aktivisten: Bush im Fall von Kriegsverzicht nobelpreiswürdig
Oslo (AP) US-Präsident George W. Bush verdient nach Ansicht einer Gruppe norwegischer Friedensaktivisten den Friedensnobelpreis, sollte er auf einen Krieg als Vergeltung für die Terroranschläge in den USA verzichten. Für diesen Fall empfahl die Gruppe aus zwölf Professoren und
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| Akademikern eine Nominierung Bushs für den Nobelpreis des Jahres 2002. «Bush muss mit dem Problem des Terrorismus auf eine Art umgehen, die nicht weiteren unschuldigen Menschen das Leben kostet und die sicherstellt, dass die Schuldigen vor Gericht kommen», hieß es in dem Appell der Gruppe am Dienstag in Oslo. Ein Vertreter des Nobel-Komitees erklärte, ihm sei der Appell bekannt, doch sei bislang keine Nominierung eingegangen. Er nannte den Vorschlag ungewöhnlich: «Er bezieht sich auf etwas, was eine Person künftig nicht tun soll.» Normalerweise erhalte das Nobel-Komitee lange Listen mit Dingen, die jemand in der Vergangenheit getan habe, um damit dessen Preiswürdigkeit zu begründen. Professor Johan Galtung, der den Appell unterzeichnete, erklärte, der Hintergrund sei, die Menschen zum Nachdenken über die Konsequenzen eines solchen Kriegs zu bringen. «Es ist wohl nicht sehr wahrscheinlich, dass Bush unsere Bedingungen erfüllt.»
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